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Strauß Mappe (u.a. Jospeh Beuys) aus dem Besitz von Heinrich Böll

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Strauß Mappe (aus dem Besitz von Heinrich Böll)

Solidarität mit Rainer Hachfeld, 1972 diverse Techniken, verschiedene Blattgrößen

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Details

Künstler

Albrecht D, Ernst Volland, Erwin Wortelkamp, Frank-Thomas Gaulin, Friedel Deventer, Gebhard Eirich, Gerhard Steidl, Guido Zingerl, Günther Vossiek, Hans-Jürgen Diehl, Hans-Peter Alvermann, Hansbernd Lindemann, HHR Decker, Imanuel Geiss, Joseph Beuys, Jürgen Hoffmann, Jürgen Waller, K.F. Günther, K.P. Brehmer, Klaus Staeck, L.W. Donnan, Lienhard von Monkiewitsch, Malte Sartorius, Michael Badura, Peter Sorge, Siegfried Neuenhausen, Ulrich Baehr, Volker Kühn, Werner Götz, Wolfgang Petrick, Y. Fongi

signiert

ja

Jahr

1972

Strauß Mappe

Druckgrafiken von 32 Künstlern. Solidaritätsaktion für den Berliner Karikaturisten Rainer Hachfeld. u.a.  mit einer Arbeit von Joeph Beuys. Signiert, leider leicht ausserhalb der Darstellung beschädigt.

Aus der Mappe:

Rainer Hachfeld ist wegen einer Karrikatur von Franz-Josef Strauß in Prozesse verwickelt worden. Da ihm der finanzielle Ruin droht, haben sich 32 Künstler zusammengetan, um ihm zu hlefen. Die Strauß-Mappe ist vor allen Dingen ein Akt der Solidarität, und zwar in zweifacher Hinsicht: erstens soll durch den Verkauf der Mappe Geld für die Prozeßkosten bereitgestellt werden, zweitens bestehen die beteiligten Künstler mit Hachfeld auf dem Recht, die antdemokratischen Tendenzen des Franz Josef Strauß darzustellen und zu interpretieren.

Pressestimmen

Rhein-Zeitung, 4.5.1972 (Jürgen Beckelmann)
“Siebzigtausend Deutsche Mark soll der Berliner Karrikaturist Rainer Hachfeld zahlen, weil er auf einem Plakat den CSU-Vorsitzenden so darstellte, dass dessen Arme und Beine ein Hakenkreuz bildeten. Strauß klagte, Hachfeld verlor und um seine Prozesskosten decken zu helfen, schlossen sich 32 Künstler zusammen. Gemeinsam gaben sie ene Strauß-Mappe heraus, die seit einigen tagen in Berlin und 15 westdeutschen Städten ausgesetllt ist, so in München, Düsseldorf, Kiel, Tübingen und Göttingen. Die Grafifolge, in 165 Exemplaren zum Preis von je 635 Mark aufgelegt, ist bereits restlos vergriffen.”